Bunter Abend an der ENS
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Wir glänzen in bunt.
Die Vielfalt des bunten Abends an der Emmy am 29. April 2026 war bunten Glanzes, gehäufter Kreativität und voll wunderbarer Performances.
Dabei ist es nur ein „Zwischendurch“ eine „Work-in-process-Veranstaltung“ unseres AG-Angebots im kulturellen Bereich: Band, Chor, Tanz, Theater und ein motiviertes Team an Sound und Licht. Auftakt war die „Streicher-AG“ in Kooperation mit der Musikschule Offenbach und gleich mehreren Stücken. Geschmückt mit Tanzeinlagen von den „Twin-Sisters“ aus dem Jahrgang 6, Auftritt der „Band“ und der „Theater-AG“ mit dem Stück ferpekte Puppen. Es folgten Chor und „Band-5“, Ergebnisse der „Tanz-AG“ und „Band-7“.
Eine kleine Gemeinschaft Vorführender ermöglicht einer großen Gemeinschaft Zuschauender eine live-Erfahrung, die alle Sinne anspricht. Da gibt es kleine Patzer, ein großes Lächeln, leuchtende Gesichter im Scheinwerferlicht, ein Stolpern, ein Hüpfer und das alles ist real erfahrbar und schweißt uns zusammen. Alle Auftritte sind einmalig. Es gab sie so nur an diesem bunten Abend an der Emmy. Auf einer Leinwand erlebt man so etwas nicht.
Das Publikum war voller Bewunderung des Mutes und stolz! Ich hatte Gänsehaut und die Videoaufnahmen sind verwackelt, weil ich mitwippen musste, die Mutter neben mir ebenfalls, weil die Musik so eingänglich war. Manche Eltern summten. Während des Applaudierens wurde gejubelt. Mitfiebernd saßen Mitschülerinnen in den Publikumsreihen, aufgeregt vor und auch noch nach dem eigenen Auftritt. Das ist so schön! Für mich sind das die hohen Lichter meines Berufs, die Ernte, die eingeholt wird.
Für die engagierten Kollegen des Abends Mr. Tran, Dr. Erfurth, Herr Günther und alle anderen Kolleginnen und Kollegen ist es ein Geschenk dabei sein zu dürfen, wie ihr wachst, wie wir miterleben, dass Ihr Euch Jahr für Jahr mehr vornehmt und autonomer werdet. Auch für die Mütter des Schulelternbeirats, die uns an diesem Abend mal wieder versorgt haben und die anderen Eltern, Verwandten und Freunde. Wir werden mehr solche Veranstaltungen haben und die Künstlerinnen in den nächsten Jahren wachsen sehen und dabei begleiten dürfen.
Anika Rosenberg